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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kletteräste für ein Regenwaldterrarium


11.01.2005, 13:45
Hallo,
Ich habe folgendes Problem:
Für mein Regenwaldterrarium, das meine gesamte WZ-Wand einnimmt, benötige ich starke Kletteräste die nicht schimmeln oder sich zersetzten wenn sie hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, was für ein Holz könnte ich verwenden ?
Wie könnte ich sie befestigen ?, der Boden wird zur Hälfte durch ein Wasserbecken bedeckt, an der Front habe ich zwei Glasschiebetüren, meine Dekowand bedeckt alle anderen drei Wände, daher möchte ich auch nicht unbedingt hineinbohren oder Dergleichen, verkeilen ?
Am optimalsten wäre es wenn man einen Stamm machen könnte (Baum) und an diesem dann Äste befestigt die sich durchs Terra ziehen.
Hat das schon einmal Jemand gemacht ?
LG Haflingerin

derJagersberger
11.01.2005, 14:31
Hallo Haflingerin!

Welche Baumart du verwendest ist zwar auch eine Frage der Optik, wenn du keine teuren Korkäste kaufen willst, dann wäre aber heimisches Hartholz, das langsam wächst (ev. einen Tischler fragen) sicher die beste Alternative. Wenn du die Rinde runtergeben willst, dann denk daran beim versiegeln des Holzes nur geeignetes Material zu verwenden (zB Lack für Kinderspielzeug) - bleibt die Rinde drauf, so sollte es "wintergeschlagenes" Holz sein aufgrund der Insekten die sich sonst in der Rinde versecken (Holzwurm, etc.). Fix ist aber dass der Stamm länger hält, wenn keine Luftbefeuchter oder Nebler direkt auf das Holz blasen und er nicht im Wasser steht.

Zur Verankerung rate ich dir den Baum von unten an eine Platte festzuschrauben. Schrauben ab 10 cm Länge und 4 mm Stärke sind sehr zu empfehlen. Hab einen Katzenbaum auf diese Art gemacht und der hält 2 Sechs-Kilo-Zimmertiger /forum/images/graemlins/crazy.gif beim rumtollen aus. Faustregel: Je mehr und länger die Schrauben desto besser. Es empfiehlt sich zwar den Baum an der Rückwand und an einer Seitenwand auch zu befestigen wenn du Ihn aber von oben gegebenenfalls durch ein paar Winkel fixierst oder die "Grundplatte" genug beschwerst sollte das auch funktionieren. Die Platte sollte auf jeden Fall groß genug sein. Mit welchen Tieren willst du das Terrarium besetzen? Bei einer Boa oder Python muss der Baum sicher mehr aushalten als bei Fröschen oder Spinnen - aber das ist eh klar.

Hoffe dir hiermit ein wenig geholfen zu haben.

Auf jeden Fall viel Spaß beim basteln. /forum/images/graemlins/wink.gif

Lg derJagersbergber

PS: Desinfizieren versteht sich von selbst...

derJagersberger
12.01.2005, 08:58
Nochmals Hallo! /forum/images/graemlins/smirk.gif

Bin bezüglich der Äste auf Agamen.net auf eine interessantes Forum aufmerksam geworden. guck (http://forum.agamen.net/viewtopic.php?t=1036)
Wäre sicher interessant zu verfolgen... /forum/images/graemlins/wink.gif

Lg

derJagersberger

12.01.2005, 12:57
Vielen Dank, mit dem kann ich schon etwas anfangen, witzigerweise gehts in meinem Fall auch um Agamen /forum/images/graemlins/smile.gif, Dein Link ist daher optimal, werde das im Auge behalten wie die Andferen das Problem lösen.
LG Haflingerin

Alex
15.01.2005, 11:20
Hallo Haflinger,
du kannst das Holz von Steinobstbäumen verwenden, aber wenn du willst dann können wir das nächste Woche am Stammtisch besprechen
LG Alex (Rauschi)

Moderator_Phil
15.01.2005, 15:53
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Faustregel: Je mehr und länger die Schrauben desto besser.

[/ QUOTE ]
Bei allem anderen geb ich dir recht...aber das würde ich auf keinen Fall ausprobieren!!

Wenn das Holz relativ trocken und spröde ist würde ein zu langer oder aber auch zu viele Nägel/Schrauben die Stabilität schwer beeinträchtigen! Es gibt pro Ast ein Maximum an Länge und Anzahl, welches aber meist 'nach Gefühl' bemessen werden muss!
Bei den Ästen ist sowohl 'zu viel', als auch 'zu wenig' gefährlich!

Grüsse Phil

22.01.2005, 17:22
Hallo Haflingerin

Bei meiner Terrianlage verwende ich Holz von Platanen und wilden Kirschen. Beide haben eine sehr primitive Rindenstruktur und somit naturbelassen in die Anlage überführt werden ( natürlich mit der ganzen Abkocherei usw...).
Diese Bäume weisen ein sehr hartes Holz aus, was zur verlangsamung der Verrottung führt.

Meine Bäume habe ich auf den Boden gestellt, damit das Gewicht schon mal zweitrangig wurde, und danach an der Decke befestigt um ein umkippen zu verhindern. Da ich an der Decke die Befestigungspunkte gewählt habe, musste ich keine Löcher in die Wände bohren.


Liebe Grüsse Ha Tinh

08.02.2005, 13:42
Also nach längerem Durchstöbern, bin ich zu dem Schluss gekommen das die simpelste Ausführung die Variante mit dem Baum an der Decke ist.
Sprich ich werde meinem "Baum" einen Sockel verpassen und die übrigen Aste an der Decke befestigen, da hätt ich auch selber drauf kommen können /forum/images/graemlins/smile.gif
Schrauben, wie gesagt möchte ich mir eigentlich ersparen, vor allem der Austausch der Äste wäre dann schwieriger.
Nochmals vielen Dank für Eure Antworten, war wirklich eien große Hilfe.
@Rauschi
Darauf komm ich gerne zurück /forum/images/graemlins/smile.gif