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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : fütterung


hw19830
13.06.2006, 16:34
hab 2 chamäleons sind ca. 5monate alt. zur zeit gibt es heuschrecken frisch von der wiese zu fressen. jetzt hab ich eine frage: gibt es irgend eine faustformel wie viele ein cham am tag fressen sollte. die chamäleons sind ca.6cm körperl u die heuschrecken sind ca.3cm groß. weil es gibt tage da fressen sie am tag je 4 heuschrecken u dann fasten sie wieder 2 tage.

hw19830
13.06.2006, 17:41
keine tipps

Moderator_Phil
13.06.2006, 20:12
Ciao Neuling,

doch so einiges Tipps hätte ich da für dich schon:

1. Lerne dich in Geduld...wir haben alle mehr zu tun, als den Tag vor dem PC zu verbringen und die Antwort zu deiner Frage ist jetzt nicht soo dringlich!
2. Höfliche Anreden und Verabschiedungen sind kein "Muss", werden aber durchaus sehr gerne gesehen!

So und jetzt zu deinem Problem:
Die beiden Chamäleons (um was handelt es sich denn genau) sind noch recht klein. Deswegen ist es ratsam eher in kleinen Portionen und dafür regelmässiger zu füttern. Was heisst...lieber ein Heuschrecke pro Tag, als 4 an einem und dann wieder Pause.
Sonst gibt es keine echte "Faustregel", ich füttere eher an der unteren Grenze, andere an der Oberen. Hat alles sein Für und Wieder...für dich ist es sicher angeraten ein goldenes Mittel zu finden. Versuche es mal mit einer Heuschrecke pro Tag und schau wie sich die Tiere entwickeln.
An sich sollten die Tiere nicht verfetten und auch nicht abmagern...da ist der Spielraum aber je kleiner, je jünger respektive kleiner das Tier!

Das bis hierhin dazu...

Viele Grüsse

Phil

rotmitkorallen
03.07.2006, 16:20
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Was heisst...lieber ein Heuschrecke pro Tag, als 4 an einem und dann wieder Pause.


[/ QUOTE ]

nun ja... in der natur bekommen die ja auch alles sehr regelmässig und so... also ich füttere seit Jahren auf keinen Fall regelmässig und möglichst zeitlich durcheinander, damit keinerlei Gewöhnung weder bei den tieren selbst noch im stoffwechsel auftaucht...

cheers

<font color="red"> Edit: Tippfehler </font>

Moderator_Phil
04.07.2006, 17:02
Nochmal,

es handelt sich hier um recht kleine Tiere, deren Stoffwechsel eher noch für eine kontinuierliche Futteraufnahme "gebaut" ist. (wobei ich dies auch bei grösseren Tieren empfehlen würde)
Es geht hier nicht drum, dass man das Tier jeden Tag um die selbe Uhrzeit mit exakt der gleichen Futtermenge versorgt, sondern darum, unnötige Schwankungen und Überlastungen zu vermeiden.

Lieber rotmitkorallen: Ich denke du hast sehr wohl verstanden, was ich mit meiner Aussage darlegen wollte. Wenn nicht, darfst du gerne deine Hausarzt fragen, welche Art der Fütterung er denn für dich als sinnvoller ansieht: Einmal pro Tag die grosse Menge, oder mehrmals am Tag die kleine!?!
Dein Tier gewöhnt sich im übrigen schneller an dich, das Scheiben aufmachen oder die Pinzette, als an eine Uhrzeit.
Und das mit dem Stoffwechsel...*räusper*...lassen wir lieber mal ausser acht.

in dem Sinne kontinuierliche Grüsse

Phil

rotmitkorallen
04.07.2006, 21:05
1. bin ich gleichwarm
2. ist das terrarium eine absolute sonder- und stresssituation
3. sind 5 mon nicht mehr klein oder jung (schon gar nicht bei calyptratus)
4. jahrelange erfahrung zeigt, dass alles kontinuierliche bei reptilien keine guten auswirkungen hat und
5. halte ich mich daher eher an die natur, meine erfahrungen und nicht an irgendwelche ta /forum/images/graemlins/smile.gif
hast du denn schon mal ein chamäleon draussen gesehen und länger beobachtet?

nur so und cheers

<font color="red"> Edit: Der Beitrag wurde "leserlich" gemacht. Ein Mindestmass an Aufwand für das Verfassen der Beiträge ist wünschenswert. Werde ab jetzt völlig unleserliche Beiträge einfach <font color="blue"> löschen </font> </font>

Moderator_Phil
05.07.2006, 10:00
1. und 2. haben damit reichlich wenig zu tun.
3. war auch nur ein Teil meiner Begründung, wobei es sicher nicht ausgewachsen ist
4. Das klingt interessant! Wie sehen deine Erfahrungen hierzu genau aus?

5. Gut wir diskutieren über die Natur: Bei Furcifer pardalis wurde bei einer Freilandstudie (müsste schauen, ob er die nun schon veröffentlicht hat) anhand der Kotzusammensetzung festgestellt, dass das Futter vorwiegend aus kleineren Insekten besteht.
Das hier durchaus auch mal was grösseres dabei war, ist logisch.
Nun, kleiner Umkehrschluss: kleiner Futtertiere --&gt; grösser Anzahl...mehr Zeitaufwand --&gt; kontinuierlichere Verteilung.

Abgesehen davon ist es unumstritten, dass mehrere kleine Portionen einfacher zu verarbeiten sind, als eine Grosse! Also nochmal die Frage: Warum?

Grüess

Phil

rotmitkorallen
05.07.2006, 18:53
1. gleichwarme tiere brauchen ständig neue energie um auf temperatur zu beliben, dass ist bei wechselwarmen tieren nicht so (einfach mal nen zoologiebuch aufschlagen). 2. selbst wenn in der natur alls ganz kontinuierlich laufen würde, müssen wir das im idealzustand terri nicht nachamhen, weil dann die lieben tierchen verfetten und verdoofen. 4. dass abwechslung einfach gut tut. selbst wann die wärme birenen oder die beleuchtung überhaupt eingeschlatet wird, wechselt bei mir, die futtermenge und wassermenge auch, teilweise sehen dann die tierchen genauso aus wie in der natur, das ein oder andere stirbt vielleicht sogar dran, wenn es älter oder schwächer ist, aber insgesamt sind die nz und die elterntiere fitter, ist halt erfahrung und die kann man schwer begründen.liegt in der sache selbst:). 5. diesen umkehrschluss kann ich zwar logisch nachvollziehen aber mit der natur hat das wenig zu tun. dort treten futtertiere über den tag, die Woche, monate und jahre verschieden strak auf. Danenebn wandert ein tier und sitzt nicht ständig doof rum, dann kommt ein zyklon und schubst fehlt alles - ausser wasser. nee, nee, nee die natur ist nicht so einfach. pardalis wird ja auch ncith älter als 1,5 jahre... das steht so beim bericht von andreone drin. also, scheint es den viechern in der natur nicht richtig gut zu gehen, wenn sie bei uns 7 werden können. sicherlich nciht alles nachahmen und ein älteres tier ist auch schön, nur ob es dann wirklich fitte nz o.ä. zustande bekommt, legenot bekommt etc. ist halt die frage.

ich glaube, dass für ein 5 mon altes calyptat 4 mittlere bis grosse heimchen in der woche verteilt auf 2-3 tage keine zu grossen portionen darstellt. dafür habe ich schon genug viele aufgezogen. von grossen protionen habe ich nie gesprochen, sonderen nur mich gegen die regelmässigkeit von kleine portionen - was danna uch meist zuviel wird ausgesprochen...

und wieso versucht jeder zoo seine tiere ja nciht in irgendeine routine reinkommen zulassen? leider viel zu oft nicht möglich aber es gibt ganze tagungen nur über dieses thema... Und noch glaube ich den wissenschaftlern, die sich damit schon seit jahren beschäftigen. oftmals leigt ein himmelweiter unterschied zwischen theorie insb. der ta und der praxis der halter/zoos

cheers

Moderator_Phil
05.07.2006, 19:17
Ciao...

freut mich, so langsam kommen wir auf einen Nenner!!

Das mit der Fütterung in Zoos ist ja mittlerweile weitgehend bekannt...nur bezieht man sich hier bisher vor allem auf gleichwarme Tiere. Fleischfresser zum Beispiel haben einen sehr dehnbaren Magen, welcher es erlaubt, grössere Futtermengen aufzunehmen und zu verdauen. In ähnlichem Verhältniss wäre dies für andere Tier tödlich.
Hier geht es aber auch vor allem um die Beschäftigung der Tiere und den Ausbruch aus dem Altagstrott. Hier aber einen Umkehrschluss zu setzten, und zu sagen grosse selten Mengen sind das Ziel, wäre völlig falsch.

Vor allem bei 4 und 5 muss ich dir zustimmen. Ich würde sogar so weit gehen und deine Aussage 2 revidieren. Meines Erachtens nach ist das Terrarium eben keine Stresssituation, was nicht durchwegs positiv zu bewerten ist. Keine Fressfeinde, keine Räuber, keine Rivalen...und dann wird z.T. durch eine hohe Sterilität der Becken nochmals ein Faktor entfernt, welcher zur Robustität der Tiere beiträgt.

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
ich glaube, dass für ein 5 mon altes calyptat 4 mittlere bis grosse heimchen in der woche verteilt auf 2-3 tage keine zu grossen portionen darstellt.

[/ QUOTE ]
Nichts anderes habe ich gemeint...

Viele Grüsse

Phil