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Spinnenfanatiker
29.06.2005, 12:45
Hallo alle zusammen hier, ich interessiere mich für Spinnen schon seti Jahren und ziehe mir auch eine Unmenge an Literatur rein.
Dennoch bin ich der Meinung schwimmen lernt mana uch nur im Wasser.
Was nicht heißen soll das ich an den, meiner Meinung nach interessantesten Geschöpfen der Insektenwelt, Tieren in lebenden Zustand experementieren möchte. Nein Vielmehr Ratschläge von Leuten einholen die einen enormen Erfahrungswert aus der Praxis haben.

Meine erste Frage wäre welche Art eignet sich zum Beginn in der Praxis in den vielen einschlägigen Bücher gehen die Meinung , wenn auch nur ein wenig, sehr oft auseinander.

Meine zweite Frage wäre nach einer Bezugsquelle von diesen Tieren welche auch seriös ist. Nach Möglichkeit in Österreich aber kein zwingender Bestandteil.

Meine dritte Frage, dieses liegt aber noch in einiger Ferne, wie ich am besten vorgehe wenn ich nach einigen (viele) Erfahrungen in der Praxis das züchten beginnen möchte.

Denn ich bin der Meinung das die Tiere welche in der freien Natur leben auch dort bleiben sollen und man mit nachzucht sehr viel zur Arterhaltung betragen kann.

Es würde mich freuen einige Ratschläge zu bekommen da ich jemand bin der sich solche Schritte sehr genau überlegt und ein Tier keinesfalls Opfer eines Experiments werden sollte.

Denn auch wenn von viele als eklig empfunden handelt es sich noch immer um ein Lebewesen was wir nie vergessen sollten.

Moderator_Phil
29.06.2005, 14:22
Ciao Spinnenfreak,

keine schlechte EInstellung /forum/images/graemlins/smile.gif Aber die erste Rückfrage kommt schon: Welche Spinnenart soll es denn sein?
Was Bodenbewohnendes, baumbewohnendes, trockenes, feuchtes...etc.!
Die am häufigsten gehaltenen und gezogenen Arten sind meines erachtens bei den Brachypelma zu finden.
Hier lassen sich auch ohne weiteres Nachzuchten an Austellungen beziehen...gibts auch in Österreich /forum/images/graemlins/smile.gif

Gibt aber sicher noch Leute, die ein bisschen mehr Ahnung zu dem Thema haben...

greez

Phil, der keine Spinnen mehr hält /forum/images/graemlins/smile.gif

Spinnenfanatiker
29.06.2005, 14:44
Naja in erster Linie will ich mich da nicht so drauf festlegen von der Art her es sollte halt eine Anfängerspinne sein. Da es sicher nicht bei einer bleiben wird. Ausserdem kann man ja wenn man sich die nächste anschafft steigern wenn man genug Erfahrungen gesammelt hat.

Moderator_Phil
29.06.2005, 17:30
Ciaociao

wie gefallen dir Brachypelma smithi oder vagans...meines Erachtens nach typische Anfängerspinnen und eigentlich auch recht verträglich!

Findet sich auch recht viel im Netz

so long
Phil

Spinnenfanatiker
30.06.2005, 06:55
Von den Smithis hab ich schon recht viel gehört und gelesen sind offensichtlich sehr umgänglich Arten dieser Spezies. Den anderen Namen muss ich mir mal raussuchen sagt mir im Moment nichts. Aber danke für deine Infos scheinst der einzige sein der mir etwas Info angedeihen lassen will.


Danke

chamaeleonfan
30.06.2005, 13:30
Hi Fanatiker!

Also ich würde dir auch evtl. eine Brachypelma smithi empfehlen. Aber es gibt auch einige interessante vertreter der Gattung Grammostola. Diese sind auch eher anspruchslos und vom Verhalten her ruhig.
lg mario

Moderator_Phil
30.06.2005, 19:56
Ciao ciao,

die beiden Gattungen Brachypelma und Grammostola gehören zur Unterfamilie Grammostolinae und gelten als recht umgänglich.

Ich habe aber nur Brachypelma gehalten und kann dir so auch nur zu denen etwas sagen.
Brachypelma smithi war bei mir ein besonders umgängliches Exemplar, was ich von der Brachypelma vagans nicht wirklich behaupten kann.
Es gibt eben auch bei den Vogespinnen eine Art "Charakter".

Aber zum Thema Evertebraten ist die Terrarien Enzyklopädie von Eugène Bruins (Dörfler) recht informativ!!

Grüsse
Phil

01.07.2005, 20:32
Wenn du schon, wie von dir geschrieben, viel "Fachliteratur" gelesen hast, solltes du über die Lebensweise der einzelnen Arten bescheit wissen. In den meisten Büchern werden die bekanntesten Vogelspinnen in Fotos dargestellt. auch das Internet bietet diverse einschlägige Seiten. Noch einTip zu den oben angegebenen Arten. Brachypelmen besitzen Brennhaare die bei Gefahr bzw. Störung abgestreift werden. Diese feinen Haare verurschen einen Juckreitz auf der Haut des Menschen und es kann zu allergischen Reaktionen kommen. Grammostolen sind in der artgerechten Haltung schwieriger als oft angenommen. Sie machen lange Fresspausen in denen sie möglichst kühler (Keller) gehalten werden sollten. Die aktive Zeit beschränkt sich dadurch auf wenige Monate im Jahr. Durch diesen Umstand sieht man sie wenig in Aktion auch wenn sie gern als Anfängerspinne bezeichnet werden. Ich spreche hier von Gr.roseam,pulchra etc. Auf alle Fälle solltest du nicht einfach zum Händler oder auf eine Börse gehen und dir eine Spinne rein nach dem Aussehen kaufen. Wichtiger ist, es nach meiner Meinung, sich auf eine Art zu spezialisieren, dann die Verhaltensweisen und Haltungsbedingungen usw. zu studieren und erst dann geziehlt danach suchen.
In St.Pölten und auch in Braunau finden regelmäßig Börsen statt. (Termine sind im Börsenkalender) Ein spezielles Fachgeschäft befindet sich in Kremsmünster (Sperrer)

Spinnenfanatiker
01.07.2005, 20:58
@racon

Danke für die Info und aus genau diesen Grund wollte ich mal hier Erfahrungswerte von Leuten die schon welche aus der Realität haben aber ie Idee gefällt mir gut.

Eine Art aussuchen und sich darauf zu spezialisieren, denn ehrlich gesagt mir gefällt am besten die Theraphosa Blondi extrem gut. Nur meine mir angelastete streubt sich weil sie meint das diese als sogenannte Anfängerspinne ungeeignet sei. Wie aber bereits erwähnt bin ich auch der Meinung das wenn man sich ausreichend informiert und wie man hier erfahren hat auf eine Art dementsprechend einarbeitet es eigentlich kein Problem sein kann auch mit solch eine zu beginnen. Denn wie gesagt aller long möchte ich mich auch der Zucht widmen.

Vielleicht kann mir noch jemand mit etwas mehr praktischer Erfahrung seinen Kommentar dazu mitteilen.

chamaeleonfan
01.07.2005, 22:18
Hi Fani!

Solange man die Artspezifischen Anforderungen erfüllen kann, glaube ich auch dass es mit einer Blondi kein großes Problem werden sollte. Wichtig ist halt nur dass du dich vor der annschaffung schon sehr viel mit dieser Art befasst und dich über ihre Haltungsanforderungen informierst.

Ich habe z.B. mit 9Jahren mit einer Poecilotheria fasciata begonnen.
Damals ging ich nämlich immer wieder in den Terraristik-Laden um mir die vielen, vielen Vogespinnen anzusehen. Dann kaufte ich mir mein erstes Buch über Vogelspinnen. Jeden Tag studierte ich die Seiten dieses Buches bis ich es ca. 10x durchgelesen hatte. Immer wieder ging ich in den Terraladen und blickte mir die Schönheiten an. Dann kam der Verkäufer auf mich zu und drückte mir ein kleines Döschen in die Hand. "Hier, meine fasciata hat Nachwuchs bekommen, schenk ich dir!" sagte er. Ich blickte in die Dose und sah einen ca. 1cm großen Spiderling darin. Somit kam ich zu meiner ersten Vogelspinne.

Leider wurde die Spinne aber ein Bock und daher habe ich ihn dann für Zuchtzwecke gegen eine (damals noch) Vitalius platyomma (adult weiblich) eingetauscht.

Also bei mir hat alles geklappt auch wenn es keine "Anfängerspinne" war.

lg mario

Yidaki
04.07.2005, 15:21
Hi Spinnenfanatiker!

Nur so am Rande- Spinnen sind Spinnen und Insekten sind Insekten. Aber Spinnen sind keine Insekten und Insekten sind keine Spinnen. Na, alle Klarheiten beseitigt? *g*

Spinnenfanatiker
05.07.2005, 21:34
@ yidaki

dank deiner umfangreichen Info fühle ich mich nun fast allwissend *fg*

Trotzdem danke das du meinen Thema Aufmerksamkeit geschankt hast

Yidaki
06.07.2005, 12:21
@Spinnenfanatiker:

Nur eine kurze Frage- sprechen wir von Vogelspinnen oder darf man Dir auch andere Spinnen offerieren, die recht anfängerfreundlich sind?

Spinnenfanatiker
06.07.2005, 18:50
@Yidaki

man darf mir alle Spinnen offereiren denn ich mag diese acht beinigen Freunde. jedoch habe ich einen Fabel für die großen dieer Gattung. Was nicht heißen soll das ich keine Jungtiere mag nur ich würde imch freuen wenn ich mit einer Art beginnen kann die dann recht groß wird (in ausgewachsenen Stadium). Habe mich gerade einen Terra Laden hier in meiner Umgebung umgesehen. Er hat zwar ein gewisses Sortiment wenn ich das mal so ausdrücken darf an Spinnen, dennoch wirkten die Terrarien für mich sehr schmudelig und ungepflegt. Auch seine Information wirkten für mich alle wie auswendig gelernt aus den diversen Büchern die es gibt. Naja ich werde es sehr langsam und vernünftig angehen lieber ein paar Wochen mehr Geduld als einen Fehler zuviel immerhin handelt es sich ja um Lebewesen auch wenn , leider nicht allzu belieb bei der breiten Masse.

Yidaki
07.07.2005, 10:28
Schmuddelig und ungepflegt? Das ist ja ekelhaft....Ich reinige meine Spinnenterrarien immerhin alle paar Jahre- und das regelmäßig. Okay, okay, die Frontscheibe mache ich öfters sauber, alle paar Monate halt.

Aber Tiere in Zoohandlungen kaufen solltest Du Dir aus dem Kopf schlagen. Da sind mehr Wildfänge bei, Dir kann nicht gesagt werden, ob´s Männchen oder Weibchen sind, die Preise sind mindestens so hoch, wie das Alter der Tiere und Du bekommst irgendwelche phantasievollen Namen an den Kopf geworfen, die in keinem Buch stehen. Ausnahmen bestätigen übrigens die Regel...

Spinnenfanatiker
10.07.2005, 10:39
Danke das stimmt sschon mit den Namen den ich hatte in seinen Laden eine große orange farbige Spinne in einen seiner Therarien gesehen. In einen meiner Bücher ( Vogelspinnen im Terrarium) habe ich dann nach geschlagen wegen der Art Bestimmung. In meinen Buch steht mit Foto nur eine Art die dieser vom Aussehen nähe kommt nämlich die Plerinochilus muriunus er hat aber einen ganz anderen Namen dort stehen den ich im ganzen Buch nicht gefunden habe und die optische Ähnlichkeit war verblüffend. Von den Preisen her naja kann ich nicht viele sagen für eine nicht adulte Rote Chile wollte er 19 Euro. Als ich mich nach den Preis meiner Lieblingsart ( Blondi) erkundigte habe wurde mir schwarz vor den Augen er meinte wenn er eine bekommt um die 100-200 Euro ..*ächz* Dann meine Idee mit Spiderlingen aber die Nachzucht von Blondies soll ja auch serh schwierig sein nach verschiedener Aussagen der Literatur. Naja mal sehen was sich findet nur sind die Böresen in Österreich nicht so häufig wie in Deutschland was ich diesen Börsenkalender entnommen habe. Auch die Interessengemeinschaften wie Stammtische und so habe ich nicht viele Aktivitäten gefunden.