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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : urwaldterraium und inhalt?


27.04.2005, 09:57
Hallo erst mal,
ich bin ganz neu in dem Forum und wollte erstmal sagen, daß hier sehr sehr viel informative Dinge stehen und diskutiert werden.

Meine Frage: Ich habe seit Jahren Vogelspinnen und komme mit Ihnen sehr gut zurecht. Ich wohne in einer WG und einer meiner Mitbewohner Biologe ist ein Weltenbummler, der aus jedem Teil der Welt Samen mit bringt, die wir dann im Wohnzimmer in ein Terrarium pflanzen. So ist nach und nach ein richtiger Urwald entstanden, echt toll, indem sich dann evtl. einmal im Jahr eine Gottesanbeterin zu Hause fühlen darf.
Meine Idee war nun ein ähnlche Becken aufzubauen mit einem kleinen Wasserbecken und Wasserfall (Maße: 120 x 60 x 120 cm).
Da ich eigentlich schon immer mal eine Schlange habe wollte, war ist das Becken eigentlich auch dafür gedacht gewesen, aber nachdem ich mich hier etwas eingelesen habe, bin ich mir nicht mehr sicher ob eine Schlange dort hineinpasst.
Nun wollte ich gerne mal ein paar Alternativen einholen hatte da an Frösche gedacht oder evtl. Wasseragamen.

Sind diese Tiere geeignet, oder andere besser, oder am Besten das Becken ohne Besatz lassen (wäre auch schön)?
Danke Christoph

ciliatus
27.04.2005, 13:52
Hi,

willst du etwas tag-, oder etwas nachtaktives drinnen haben? Wie sieht oder soll das Klima im Terrarium aussehen?

An Schlangen könnte ich mir durchaus vorstellen dass es für

Bambusnatter
Regenbogenboa
oder einen Jungle Teppichpython

reicht.

Was Echsen betrifft:

Diverse Anolis
Diverse tag- oder nachtaktive Geckos (auch grössere)
Chinesische Bergagamen
Nackenstachler
Winkelkopfagamen
usw usw

für eine grüne oder australische Wasseragame würde ich sagen ist das Becken eindeutig zu klein (Endgrösse ca 60cm)

Frösche

Amerikanische Laubfrösche
Korallenfinger Laubrfrösche
Makifrösche (Phyllomedusa) aktuelle Reptilia /forum/images/graemlins/wink.gif
uvm

lg

Ingo

27.04.2005, 22:00
Hey!
bIn auch grad dran mir ein Paludarium zu bauen. Bin mir nur noch nciht so sicher wie ich den wasserlauf bzw. fall konstruieren soll.
Eigentlcih dachte ich, ich nehme einen stiroporwürfel und schnitze aus diesem dann den Wasserlauf raus. Anschließend bemahle ich das Stiropor mit einer abdichtenden, schwarzen Farbe. So stell ich mir das zumindest Theoretisch vor.
Wie das dann praktisch nachher aussieht....
An Tieren möchte ich reinmachen:
Bombina orientalis,
vllt Chin. Feuerbauchmolche (da wird aber viel diskutiert wegen der Vergesellschaftung mit Bombina),
Phelsuma laticauda,
Vllt. noch ne Laubfroschart (ne kleinere z.b. Leptopelis barbouri),
und Guppys.

So und jetzt wollt ihc mal fragen wie du dir das ganze so vorstellst??

Gruß Michi

Moderator_Phil
28.04.2005, 23:08
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Bambusnatter
Regenbogenboa
oder einen Jungle Teppichpython

[/ QUOTE ]
Zum einen finde ich das Becken hierzu doch etwas arg eng bemessen und zum anderen geht es hier wohl eher um ein Pfalnzenbecken, was besetzt werden soll! Die Pflänzchen sehen meist nicht mehr all zu anschaulich aus, wenn mal so ne Boa drauf gelegen ist /forum/images/graemlins/smirk.gif

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Diverse Anolis
Diverse tag- oder nachtaktive Geckos (auch grössere)
Chinesische Bergagamen
Nackenstachler
Winkelkopfagamen


[/ QUOTE ]
Auch hier leider ein paar Enschränkungen...ich würde mich eher auf einfach zu haltende Arten unter den Anolis und Phelsumen halten, Anolis carolinensis/sagrei z.Bsp.und Winkelkopfagamen sind auch nicht so die einfachsten Tierchen und meines Erachtens nach auch zu gross!
Was mir noch bei Geckos so in den Sinn kommt:
Lepidodactylus lugubris
"Perhaps" Pygodactylus spec.
Phelsuma laticauda/ mad. grandis
Hemidydactylis frenatus


</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Amerikanische Laubfrösche
Korallenfinger Laubrfrösche
Makifrösche (Phyllomedusa) aktuelle Reptilia /forum/images/graemlins/wink.gif
uvm

[/ QUOTE ]
Dendrobaten???


Greetz
Phil

PS: @ Michi: Dazu muss ich nochmal schauen, da gibts ne absolut geniale Seite mit einer Bauanleitung!! Wenn ich die wiederfinde poste ich sie sofort!

ciliatus
29.04.2005, 17:00
ok, fuer die regenbogenboa und den jungle teppichpython (obwohl die nicht besonders gross werden) ists vielleicht wirklich etwas zu eng. aber so wie ich das verstanden hab, hat er schon ein reines pflanzenterrarium und will noch ein zusaetzliches fuer tiere machen.

was du da an tieren fuer 120x60x120 aufzaehlst ist nicht dein ernst oder? oder hast du die in bezug auf pflanzenschonung aufgezaehlt? ich denke man koennte darin auch deutlich groessere arten halten als sagrei, lugubris, laticauda und frenatus ....

im uebrigen werden winkelkopfagamen nun auch nicht so viel groesser als p. mad. gran.

was die dendrobaten betrifft? hu? und fuettern tust du mit ner million terflies? oder wie sollen die das futter in dem terrarium finden? und damit sie sich nicht verirren, statte sie besser noch mit nem kompass aus. hehe

lg

ingo

Moderator_Phil
29.04.2005, 17:42
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
was du da an tieren fuer 120x60x120 aufzaehlst ist nicht dein ernst oder? oder hast du die in bezug auf pflanzenschonung aufgezaehlt? ich denke man koennte darin auch deutlich groessere arten halten als sagrei, lugubris, laticauda und frenatus ....

[/ QUOTE ]
Oh doch, das ist sehr wohl mein Ernst! Blöde Frage, einfach Erklärung: Logisch kann man auch grössere Tiere drin halten, aber was ist dir lieber: Ein Zimmer auf "Wc-Grösse" oder - sagen wir mal - 18m2? Ich glaub, man merkt worauf ich hinaus möchte!

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
im uebrigen werden winkelkopfagamen nun auch nicht so viel groesser als p. mad. gran.

[/ QUOTE ] Information für den Besserwisser! (http://www.reptilienundco.de/unsere_winkelkopfagamen.htm)

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
was die dendrobaten betrifft? hu? und fuettern tust du mit ner million terflies? oder wie sollen die das futter in dem terrarium finden? und damit sie sich nicht verirren, statte sie besser noch mit nem kompass aus. hehe

[/ QUOTE ]
Das ich da dran nicht gedacht habe...erzähl das mal den wildlebenden Tieren, die kriegen sicher en Lachkrampf!

Sorry, für meinen Sarkasmus, aber das musste jetzt sein...die Versuchung war einfach zu gross!

Es kommt eben nicht nur auf die Grösse der Tiere an, sondern auch auf deren Bedürfnisse (Thema Winkelkopf, siehe Link)...ich denke, ein Terrarium sollte möglichst nahe an das natürliche Habitat einer Art heran kommen und somit auch nicht am untersten Grössenlimit liegen. Also, warum keine kleineren Echsen oder Amphibien in einem grossen Terrarium halten??

Was ich noch fragen wollte...beziehen sich die Angaben auf länge * Breite * Höhe??

anderes Thema:
Hab gerade die Site wieder entdeckt:
Ripodariumbauanleitung (http://www.giggler.de/terrarien.php)

Schöens Weekend
Phil

ciliatus
30.04.2005, 21:08
Mannmann, da fühlt sich aber jemand wirklich angegriffen.

Klar kann ich sagrei auch auf 5x10 Meter halten, nur viel sehen werd ich die Tiere nicht, und Probleme mit der Fütterung wird man auch bekommen.
Ich denke wenn man gut über den Mindestmassen liegt, kann man die Tiere guten Gewissens drinnen halten. Man muss es nicht gleich übertreiben und Pfeilgiftfrösche auf 120x60x120 halten.

Und wenn du bezüglich WInkelkopfagamen nun unbedingt mm klauben willst, gut, nur zu.....
Die von dir aufgezählten P. mad. gran. können längen von bis zu 33cm erreichen. Während Winkelkopfagamen 32-42 cm erreichen und Weibchen kleiner bleiben. Zudem sehe ich auch einen kleinen Unterschied im Bewegungsbedürfniss der beiden Arten.
Und auch hier wieder kein Grund für persönliche Angriffe, wenn dus nicht abkannst, dass dir jemand widerspricht, halt dich von Foren fern.

Was die Futterversorgung betrifft, so ist in der Freien Natur nicht der Pfleger dafür zuständig sondern stell dir vor, die Insekten fliegen da einfach so rum, ohne dass sie jemand kaufen und aussetzen muss.
Sorry für den Sarkassmus ich konnte einfach nicht widerstehen.

Moderator_Phil
01.05.2005, 23:11
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Mannmann, da fühlt sich aber jemand wirklich angegriffen.

[/ QUOTE ]
Och, wie süss /forum/images/graemlins/cool.gif Ich hab einfach ein klitzekleines Problem mit Leuten, die nicht wirklich fundiertes Wissen zum Besten geben!

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Klar kann ich sagrei auch auf 5x10 Meter halten, nur viel sehen werd ich die Tiere nicht, und Probleme mit der Fütterung wird man auch bekommen.
Ich denke wenn man gut über den Mindestmassen liegt, kann man die Tiere guten Gewissens drinnen halten. Man muss es nicht gleich übertreiben und Pfeilgiftfrösche auf 120x60x120 halten.

[/ QUOTE ]Ich und mit mir einige Züchter, der Zoo Zürich und noch so einige Andere finden es keineswegs übertrieben Dendrobaten in solch grossen Becken zu halten!
Und was schlicht und einfach nicht stimmt ist, dass man die Tiere nicht mehr sieht, je grösser das Becken ist! Es ist vielleicht nicht mehr ganz so einfach, aber man wird die gehaltenen Arten immer näher am natürlichen Verhalten beobachten können...

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Und wenn du bezüglich WInkelkopfagamen nun unbedingt mm klauben willst, gut, nur zu.....
Die von dir aufgezählten P. mad. gran. können längen von bis zu 33cm erreichen. Während Winkelkopfagamen 32-42 cm erreichen und Weibchen kleiner bleiben. Zudem sehe ich auch einen kleinen Unterschied im Bewegungsbedürfniss der beiden Arten.

[/ QUOTE ]
Da muss ich dir Recht geben - wenn auch nicht ganz in deinem Sinne - auch ich sehe einen Unterschiend im Bewegungsbedürfniss der beiden Arten!! Was aber meines Erachtens nach eher für ein grosses Terrarium der Winkelkopfagamen spricht!
Die von dir genannte Grösse von 33cm sind Ausnahmefälle, die normale Grösse liegt um die 26cm für Männchen!

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Und auch hier wieder kein Grund für persönliche Angriffe, wenn dus nicht abkannst, dass dir jemand widerspricht, halt dich von Foren fern.

[/ QUOTE ]
Und nochmal, ich hab nur ein Problem mit falschen Aussagen und versuche sie richtig zu stellen!

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Was die Futterversorgung betrifft, so ist in der Freien Natur nicht der Pfleger dafür zuständig sondern stell dir vor, die Insekten fliegen da einfach so rum, ohne dass sie jemand kaufen und aussetzen muss.


[/ QUOTE ]
Hier muss ich Einschränkungen machen, dass stimmt. Zu grosse Becken können bei der Aufzucht und zum Teil auch bei der Haltung nicht ganz so aktiver Tiere Probleme bei der gezielten Fütterung machen! Aber die meisten Tiere - und dazu gehören auch die Dendrobaten - sind durchaus in der Lage auch mal ein bisschen auf "Wanderschaft" für ihr Futter zu gehen.


Es geht mir hier aber nicht um ne Diskussion über ob und nicht von spez. Tieren.
Ich hielt deine Tipps einfach etwas zu voreilig, da es sich - meines Erachtens nach - um einen Anfänger in der Reptilien/Amphibienhaltung handelt und hier wohl eher die "typischen Anfängertiere" angebracht wären. Und wenn man schon so ein schön grosses Terrarium zur Verfügung hat, kann man sich doch auch an idealst gehaltenen Tieren erfreuen und muss keine 3-4m lange Epicrates cenchria (Regenbogenboa) hineinsetzen!?!

greez
Phil

ciliatus
01.05.2005, 23:41
Würde mich interessieren, wie du mein Fachwissen beurteilen willst.

Was die Regenbogenboa und die Morelia spilota cheynei betrifft, ok, die Tiere sind vielleicht etwas zu gross für das Terrarium, aber nicht extrem und wenn man ein eine Spur grösseres Terrarium hinstellt sind auch diese möglich. Zudem bin ich auch nicht davon ausgegangen, dass er sich sofort ausgewachsene Tiere besorgt. (Vielleicht erstmal lieber nachfragen, bevor man drauflos drischt) Ich meinte im übrigen die rote Regenbogenboa, und da zeig mir mal das Tier das 3m lang wird, oder auch nur 2m. Genauso wie bei den cheynei, die im Schnitt ca 1,6m lang werden.

Was die Winkelkopfagame betrifft, ok, sie ist vielleicht kein Anfängertier, aber was ist schon ein Anfängertier? Wenn man sich genügend Informiert, durch Züchter und Literatur, kann man so gut wie jede Art halten, wenn man dies nicht tut, kann man so gut wie jede Art umbringen. Nach allem, was ich gelesen habe, dürften Winkelkopfagamen nicht annähernd so "aufgeweckt" wie Phelsumen sein. Des weiteren gibt es auch einige noch kleinere Arten, die ebenfalls als Winkelkopfagame bezeichnet werden. Ein weiterer Punkt ist, dass sich bei diesen TIeren die Gesamtlänge zu weit mehr als der Hälfte aus dem Schwanz besteht, und zb die deutschen immer nach KRL rechnen um Mindestmasse zu berechnen.
Zudem wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass vermutlich P. mad. gran. nach deinen eigenen Vorstellungen wohl auch nicht in das Becken passen, hätte ich sie vorgeschlagen, wärst du mir dafür sicherlich genauso an die Kehle gegangen.

Was den Zoo in Zürich betrifft, so wirst du wohl leider vergessen haben zu erwähnen, dass Zoos nunmal auf Vergesellschaftungen "stehen". Um dem Zuschauer auch was zu bieten. Und dies ist ein komplett anderes Kapitel in der Terraristik.

Und nochmal, wenn du sachlich und über der Gürtellinie bleibst, und nicht versuchst mit Überheblichkeit andere als Idioten darzustellen (und deine eigene Meinung nicht als der Weisheit letzter Schluss darzustellen) können wir gerne weiterdiskutieren, asonsten sehe ich dies als vergeblich an und dies ist mein letztes Posting.

mfg

Ingo

Moderator_Phil
02.05.2005, 13:46
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Würde mich interessieren, wie du mein Fachwissen beurteilen willst.

[/ QUOTE ]
Kann mich hier leider nur auf deine Beiträge stützen /forum/images/graemlins/wink.gif

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Was die Regenbogenboa und die Morelia spilota cheynei betrifft, ok, die Tiere sind vielleicht etwas zu gross für das Terrarium, aber nicht extrem und wenn man ein eine Spur grösseres Terrarium hinstellt sind auch diese möglich. Zudem bin ich auch nicht davon ausgegangen, dass er sich sofort ausgewachsene Tiere besorgt. (Vielleicht erstmal lieber nachfragen, bevor man drauflos drischt) Ich meinte im übrigen die rote Regenbogenboa, und da zeig mir mal das Tier das 3m lang wird, oder auch nur 2m. Genauso wie bei den cheynei, die im Schnitt ca 1,6m lang werden.

[/ QUOTE ]
Hier schaffen die wissentschaftlichen Namen meist Klarheit und verhindern Missverständnisse...
Aber da die Frage, auf den Besatz eines "rumstehenden und bepflanzten" Terrariums zielte, habe ich mir mal angemasst, davon auszugehen, dass es sich um die endgültige Besetzung handelt!

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Was die Winkelkopfagame betrifft, ok, sie ist vielleicht kein Anfängertier, aber was ist schon ein Anfängertier? Wenn man sich genügend Informiert, durch Züchter und Literatur, kann man so gut wie jede Art halten, wenn man dies nicht tut, kann man so gut wie jede Art umbringen.

[/ QUOTE ]
Hier gebe ich dir vollkommen Recht, auch wenn es auch Arten gibt, die man ohne Erfahrung in der Terraristik einfach nicht halten kann. Am Anfang gibt es halt doch Tiere, die einem erste Fehler in z.Bsp. der Nachtabsenkung oder der Luftfeuchtigkeit nicht gleich mit dem Tod bestrafen.

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Nach allem, was ich gelesen habe, dürften Winkelkopfagamen nicht annähernd so "aufgeweckt" wie Phelsumen sein. Des weiteren gibt es auch einige noch kleinere Arten, die ebenfalls als Winkelkopfagame bezeichnet werden. Ein weiterer Punkt ist, dass sich bei diesen TIeren die Gesamtlänge zu weit mehr als der Hälfte aus dem Schwanz besteht, und zb die deutschen immer nach KRL rechnen um Mindestmasse zu berechnen.
Zudem wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass vermutlich P. mad. gran. nach deinen eigenen Vorstellungen wohl auch nicht in das Becken passen, hätte ich sie vorgeschlagen, wärst du mir dafür sicherlich genauso an die Kehle gegangen.

[/ QUOTE ]
Auch hier bin ich einfach mal von Gonocephalus chamaeleontinus ausgegangen...
Siehst du wirklich keine Problematik, wegen der "Ausstattung" des Beckens? Phelsumen hätten in diesem Falle einen geringen "Umbau" veranlasst, wohingegen die Agamen doch noch so einiges mehr benötigen würden (z.Bsp. Wasserlauf, dicke Äste) Um den Bewegungsradius lässt sich bedingt streiten...ich halte die Phelsumen für weniger aktiv und recht Standorttreu! Hier sehe ich eben auch noch Vorteile durch die vertikale/leicht schräge Anordnung der Kletteräste/Bambus.

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Was den Zoo in Zürich betrifft, so wirst du wohl leider vergessen haben zu erwähnen, dass Zoos nunmal auf Vergesellschaftungen "stehen". Um dem Zuschauer auch was zu bieten. Und dies ist ein komplett anderes Kapitel in der Terraristik.

[/ QUOTE ]
Hier verstehe ich nicht ganz den Link zu den Vergesellschaftungen - wenn auch ein sehr umstrittenes und immer gerne diskutiertes Thema /forum/images/graemlins/cool.gif - ich wollte mit dem Beispiel auch lediglich darlegen, dass die Problematik der Fütterung nicht nur von mir ganz so gravierend eingeschätzt wird!

</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />
Und nochmal, wenn du sachlich und über der Gürtellinie bleibst, und nicht versuchst mit Überheblichkeit andere als Idioten darzustellen (und deine eigene Meinung nicht als der Weisheit letzter Schluss darzustellen) können wir gerne weiterdiskutieren, asonsten sehe ich dies als vergeblich an und dies ist mein letztes Posting.

[/ QUOTE ]
Ich wollte weder Schläge unter der Gürtellinie verteilen, noch mich über irgend jemanden stellen...mein "Diskkussionsstill" ist manchmal etwas eigen und sehr schnell auf der sarkastischen Schiene, aber keineswegs böse gemeint!
Fände es schade, dich vergrault zu haben und versuche meine weiteren Argumente etwas sachlicher zu halten /forum/images/graemlins/tongue.gif

viele grüsse
Philipp

ciliatus
02.05.2005, 15:14
Hi Philipp,

schön, dass wir auf eine sachlichere Schiene kommen. Du hast recht, ich hätte von vorneherein die wissenschaftlichen Namen verwenden sollen.

Zu dem Terrarium von dem Riker schrieb:
"Meine Idee war nun ein ähnlche Becken aufzubauen mit einem kleinen Wasserbecken und Wasserfall"

Dies habe ich so gedeutet, dass er ein zusätzliches Terrarium bauen will, weil sein jetztiges Pflanzenterrarium nicht unter den Tieren leiden soll. Auch die Beckengrösse habe ich noch nicht als allzu fix angenommen.
Wenigstens sind wir uns darin einig dass er keine Wasseragamen darin halten sollte. Auf die Winkelkopfagame bin ich eben aufgrund des Wasserfalls gekommen.
Jedoch bin ich auf der Börse (in St. Pölten) mit einem Pärchen ins Gespräch gekommen, dass eben von dieser Terrariengrösse berichtete und dafür ein "passendes" Terrarientier suchte.
Dabei vielen auch Begriffe wie Wasseragame und WInkelkopfagame, wovon ich ihnen (bei der Winkelkopfagame aufgrund unserer Diskussion) dringlichst abriet. Das Mädel schien recht vernünftig zu sein, und eher zu etwas kleinerem zu tendieren aber der Freund wollte wohl unbedingt etwas "grosses".

Gegen ende der Börse sah ich sie jedoch leider nochmals, und sie waren "stolze Besitzer" von zumindest einer kleinen Wasseragame und eines 120x60x120 Terrariums das nicht ins Auto passte. *seufz*
Ich hab sie nochmal darauf angesprochen, das sie dieses Becken maximal zur Aufzucht verwenden könnten und später 100%ig ein grösseres brauchen werden. Ich hoffe sie haben sich meinen Rat zu Herzen genommen.

Soll heissen, egal, wie sehr wir hier um cm und mm feilschen, ich glaube Riker wars egal. *g*

Zum Thema Vergesellschaftung kam ich deshalb, weil Zoos wirklich oft auch kleinere Tiere in grösseren Anlagen halten, diese dann aber oft mit mehreren verschiedenen Arten vermischt werden, also Vergesellschaftungen eben.

lg

Ingo

Moderator_Phil
02.05.2005, 17:20
Hallo Ingo,

freut mich, dass trotz meiner stümperischen Art doch noch eine schöne Diskussion entstanden ist. Vor allem habe ich grossen Respekt vor dir gewonnen, als ich deinen Threat zum Thema Dornschwanzagame vs. Gecko gelesen habe!
Ich hoffe wir werden ab jetzt am gleichen Strang ziehen /forum/images/graemlins/cool.gif

Das es halt immer noch Leute gibt, die möglichst etwas grosses und spektakuläres in ihrem Terrarium sitzen haben wollen ist sehr schade aber vor allem auf den Börsen häufig zu beobachten. Hier wird auch schon mal ein Becken mit Tier gekauft und die "Einlaufzeit" mal Nebensache sein gelassen.
Da bin ich eben ein gebranntes Kind und rate nur sehr zögerlich zu solchen Tieren.

Viele Grüsse aus der Schweiz
Phil

ciliatus
03.05.2005, 11:42
Hi Phil,

naja, eigentlich gehöre ich ja auch nicht zu den befürwortern von kleinen Terrarien, und vielleicht hab ich bei meiner ersten antwort so zwischen tür und angel zu wenig zeit genommen. /forum/images/graemlins/wink.gif

meine eigenen tiere sitzen alle in eher grosszügig bemessenen terrarien.

also nix für ungut und schöne grüsse in die schweiz

ingo

03.05.2005, 13:17
Hallo Zam,
konnte mich leider erst jetzt wieder in die Diskussion einklinken, da ich leider ein paar kleiner login-probleme hatte...

Also erst mal vielen dank an all eure Vorschläge, Ihr habt mir wirklich schonmal einen Überblick vermittelt was möglich ist und was eher ungeeignet ist!
Nochmal kurz zur Sache, also habe ein bereits bestehendes reines "Pflanzenterrarium" ohne Besatz, und das bleibt auch so.
Bin gerade dabei mir ein zweites Becken nach entsprechendes Anwuchszeit mit hoffentlich ähnlich starken und vielfältigen Pflanzenbewuchs aufzubauen. Das Terrarium ist 120 cm breit, 60 cm tief und 120 cm hoch und bekommt einen kleinen Wasserlauf evtl. mit einem Ionisierer, der eine wenig Urwaldnebel entstehen läßt.

Also die Idee mit den Fröschen finde ich sehr gut, Fütterrungsproblem?!? Und die Argamenarten finde ich optisch sehr schön, vielleicht könntet Ihr mir den Gedanken nichmal etwas ausschmücken, damit ich eine bessere Vorstellung bekomme wie sich die Tiere verhalten bzw. was Sie genau benötigen z.B. Wasserbecken.
Ach und eine Bitte, da ich bei den "Nichtspinnen" nicht sehr also eigentlich eher überhaupt nicht Sattelfest bin, was die lat. Namen angeht, wäre es nett die Umgangssprachlichen Namen zu verwednen bzw. mit zunennen, damit ich was um welche Tiere es geht. Vielen Danke!
*Christoph

Moderator_Phil
03.05.2005, 19:29
</font><blockquote><font class="small">Antwort auf:</font><hr />

Ach und eine Bitte, da ich bei den "Nichtspinnen" nicht sehr also eigentlich eher überhaupt nicht Sattelfest bin, was die lat. Namen angeht, wäre es nett die Umgangssprachlichen Namen zu verwednen bzw. mit zunennen, damit ich was um welche Tiere es geht.

[/ QUOTE ]
Ich werde mir Mühe geben...aber die wissentschaftlichen sind halt einfach eindeutiger!!!

Also bei den Winkelkopfagamen/ Gonocephalus chamaeleontinus kann ich leider auf keine eigenen Erfahrungen zurückgreifen und nur weitergeben, was ich von befreundeten Züchtern mitbekommen habe. Aber ich denke, die von mir - weiter oben angegebene Seite - würde hier weiterhelfen. Obwohl ich immer noch sagen muss, dass ich bei der Beckengrösse und anderen Bedürfnissen der Agamen einer Anschaffung sehr skeptisch gegenüber stehe...

Es liesse sich sicher etwas schönes für dein Terrarium finden, je nachdem was dir denn so zusagt,von wegen Optik, Verhalten und Bedürfnissen.

Was eine mögliche Besetzung wäre - und das aufgrund eigener guter Erfahrungen - Rotkehlanolis/ Anolis carolinensis oder Bahamaanolis/ Anolis sagrei mit amerik. Laubfröschen/ Hyla cinerea. Hier wäre zum einen der Einstieg erleichtert, durch nicht zu hohe Preise der Tiere (Dendrobaten sind da um einiges teurer) und zum anderen sind die drei Arten sehr interessante. Hier findest du Infos zu Anolis carolinensis (http://www.zebrafisch.ch.vu)
Leider sind bei diesen Arten meist nur Wildfänge und nur schwer Nachzuchten zu bekommen, was bei den unten genannten nicht der Fall wäre!

Was aber auch gut gehen soll, ist die Vergesellschaftung von Dendrobaten oder eventuell Mantella (beides kleine Froscharten) und Phelsumen/Taggeckos. Hier würde ich aber mal bei der IG-Phelsuma (http://www.ig-phelsuma.de/) vorbei schauen.

Vielleicht kommen für dich ja auch nachtaktive Geckos in Frage!?!

Schau dich doch einfach mal ein bisschen im Netz um, was dir den zusagen würde und dann kannst du ja noch spezifischere Fragen stellen...

@Ingo: Hab doch gewusst wir werden noch am gleichen Strang ziehen /forum/images/graemlins/cool.gif

Viele Grüsse
Phil