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Hallo, ich habe vor mir einige Pfeilgiftfrösche zuzulegen und nun hätte ich einpaar Fragen. Lassen sich die beiden Arten, Goldbaumsteiger und Blauer Baumsteiger vergesellschaften und wie Giftig sind die?
Grüße
hi
Die tiere sind verdammt giftig wenn du nicht aufpasst stirbst du vieleicht dran
ernst gemeint daher der name Pfeilgiftfrösche(starkens nervengift)
haltung zusammen ist in ordnung
aber soweit ich weiß konnen Verpaarungen der beiden arten vorkommen
Mfg
sm
aber ich dachte es sind nur wenige Giftig und Nachzuchten so und so nicht mehr! hey Smeagol das war echt dein ernst oder???
Natürlich mein ich das ernst
du musst nach dem du sie berührt oder das becken gereinigt hast sehr gut die händ wachsen (besser duschen)
und ni mit wunden hineingreifen
auch nicht mit der hand im gesicht herumfahren
selbst bei nz ist die toxizität sehr hoch(hoch genug)
Mfg
sm
Moderator_Phil
07.02.2003, 12:56
Sorry aber bei sorgsammen Umgang mit den Kleinen ist das Gift kein Problem!!!
Es zielt grösstenteils auf die Schleimhäute, deswegen nicht in die Augen un Mund!! Und solange du während des Säuberns keine offenen Wunden hast über die das Gift in deinen Blutkreislauf gelangen kann ist es "ungefährlich"!! Die Kleinen sollten blos net rausgenommen werden! Aber sonst, falls das Gift zu stark wäre dürften diese gar net verkauft werden!¨
mfg Phil
Hallo
möchte nur folgendes Zitat los werden:
Bei dem Gift handelt es sich um komplizierte basische Substanzen, um Alkaloide von denen mehrere 100 bekannt sind. Das Gift von Phyllobates aurotaenia und Phyllobates terribilis besteht aus 4 äußerst giftigen Substanzen, die chemisch zu den Steroidalkaloiden gehören. Es ist das Batrachotoxin (die toxische Substanz), das Homobatrachotoxin (früher Isobatrachotoxin) dazu kommen noch 4 äußerst unbeständige Substanzen, Pseudobatrachotoxin genannt, die bilden beim stehen in Zimmertemperatur spontan Batrachotoxin A.
Das Gift wirkt auf das Zentrale Nervensystem. Es bewirkt eine irreversible Durchlässigkeit der Zellmembranen für Natriumionen. Es treten Muskel und schließlich Atemlähmung auf die in den meisten fällen zum Tod nach ca. 20min führen. Ein Gegenmittel ist selbst den Indianern in Kolumbien nicht bekannt. Das Gift von Phyllobates terribilis ist um ein vielfaches stärker als das bekannte Pflanzengift Curare.
Das Hautgift von Epipedobates tricolor zeigt eine völlig andere Struktur und die Wirkung ist mit der des Morphins identisch nur wesentlich stärker weshalb besonders großes pharmakologisches Interesse an dieser Hautgiftstruktur besteht.
Mit dem Bericht über das Gift der Pfeilgiftfrösche möchte ich niemanden abschrecken sich solche Tiere zu halten den nach ca. 6 Monatiger Terrarien Haltung fängt die Giftigkeit der Frösche an nachzulassen und nach 1 Jahr ist das Gift kaum noch nachweisbar. Da die Tiere ihre Giftigkeit, durch die Nahrung, die sie im natürlichen Biotop aufnehmen, erlangen. Indem sie das Gift der Beutetiere in ihrem Körper speichern und bei bedarf durch die Haut ausschwitzen. Trotzdem sollten bei der Hantierung mit den Fröschen immer Gummi-Handschuhe getragen werden.
Kopiert von: http://www.pfeilgiftfrosch.info/Gift.htm
Gruss,
Ariane
Also daß selbst NZ giftig sind ist völliger Humbug!
Ich halte z.B. Phyllobates bicolor, was ja der nächste Verwandte zum terribilis ist. Hab' sie auch schon auf der Hand gehabt und nix gemerkt. Denn Batrachotoxin, welches das berüchtigte "Pfeilgift" ist, soll schon bei bloßem Kontakt mit der Haut ein starkes Brennen verursachen. Außerdem sind nur die Phyllobatesarten sind in der Lage Batrachotoxin zu produzieren. Alle anderen Arten sind zwar auch in der Lage verhältnismäßig starke Toxine zu bilden(z.B. Epipaditin), jedoch sind sie für den Menschen niemals lebensgefährlich. Diese können allerderdings nur gebíldet werden, wenn die Tiere spezielle Insektenarten(vermutlich Ameisen und Tausendfüsser) fressen, welche die Grundbausteine der Gifte enthalten. Es sind außerdem noch keine Vergiftungsfälle von Dendrobatenhaltern bekannt und von denen gibt's mittlerweile auch schon recht viele.
Meine Meinung:
Die Tiere fressen in Freiheit giftige Ameisen und andere giftige Insekten. Da sie dieses Futter bei uns nicht bekommen verlieren Wildfänge ihr Gift. nachzuchten sind sozusagen "GIFTFREI". Ich selbst pflege P. terribilis und müsste längst tot sein. Die tiere sind sehr neugierig und springen sogar auf meine hand wenn ich im Becken rumhantiere....
Komisch: Unsere heimischen Ameisenarten werden nicht angerührt... (in Literatur gelesen)
Gruß
Andreas
www.anmaweb.de (http://www.anmaweb.de)
Hallo
Dendrobates auratus (Goldbaumsteiger) und Dendrobates azureus (Azurblauer Baumsteiger) lassen sich NICHT miteinander vergesellschafen, sie gehören beides zur Tinctoriusgruppe = Kreuzungsgefahr.
nachzuchten sind sicherlihc nicht giftig @smeagol.
Die Laboranten haben Probleme, die Gifte der Frösche zu untersuchen, da sie ihr Toxin mit der Zeit verlieren. Daher müssen sie immer auf frische Wildfänge zurrückgreifen.
Außerdem kann das Gift in freier Wildbahn nur durch Wunden übertragen werden.
Einfach auf Nachzuchten zurrückgreifen, dann passiert nix.
Ich emfpehle dir das Buch "Praxisratgeber Pfeilgiftfrösche" von Henkel undSchmidt (Chimaira), da steht alles drinn, auch dass Nachzuchten ABSOLUT NICHT mehr giftig sind.
LG Tamara
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